So leben wir
Wo?
Hier sieht man das Banner unserer alten Website. Leider passt es so gar nicht mehr auf unsere neue Seite... Da ich es aber besonders schön fand und ziemlich viel
Arbeit in das Bild gesteckt habe, hat es hier noch einmal seinen Platz gefunden. Wie man erkennen kann leben wir in einem eher ländlichen Bereich an den Ausläufern des Wiehengebirges.
Für die Süddeutschen ein Hügel - für uns Ostwestfalen schon ein Berg ;-)
Wir haben eine sehr gute Autobahnanbindung, da die A2 nur wenige km entfernt an unserem Hof vorbeiführt.
Für eine grobe Einordnung: Wir wohnen ziemlich genau in der Mitte zwischen Bielefeld und Hannover - hier gibt es auch eine Karte.
Wer?
Wir katzenverückte auf dem Hof sind Kristin & Sascha.
Das wichtige für uns ist, dass wir mit den Katzen leben. Sie sind Teil unseres Lebens und unseres täglichen Umgangs. Auch unser Kater ist davon nicht ausgeschlossen und fristet sein Dasein nicht in einem externen Zwinger. Da wir denselben Wohnraum nutzen, bedeutet das auch einige Kompromisse einzugehen. Es stehen einige Kratzbäume und Katzenklos in der Wohnung. Es gibt viele auf Katzen optimierte Liegeplätze, auf denen sie sich verteilen können, und auf dem Boden und unter den Sofas finden sich diverse Katzenspielzeuge. Außerdem riecht es hin und wieder etwas komisch (Katzen sind halt Karnivoren) und wenn man morgens aufsteht kann es passieren, dass man über die Reste einer mitgebrachten Beute stolpert. Ein weiterer Kompromiss sind wohl auch die Versandkartons die wir manchmal einige Tage in der Wohnung rumliegen lassen, weil sie einfach aus Katzensicht ein absolutes Highlight darstellen.
Bei dem Thema Tische und Küche hört unsere Kompromissbereitschaft allerdings auf. Hier sind wir und die Katzen über die Benutzung von Tischen und die Begrifflichkeitsdeutung "Tisch" deutlich unterschiedlicher Meinung. Obwohl wir sehr darauf achten, dass Tische dem Menschen vorbehalten bleiben (wenigstens so lange er sich in unmittelbarer Nähe aufhält), stoßen wir hin und wieder auf Verständnislosigkeit bei unseren Vierbeinern.
Warum aber das Ganze?
Norweger sind freundliche und gesellige Katzen. Meist genießen sie es, wenn man mit ihnen Kuscheln möchte, oder lassen es zumindest geschehen.
Das Fell sieht nicht nur toll aus sondern fühlt sich auch großartig an und wir haben schon häufiger über Katzenwollpullis seniert :).
Außerdem ist es manchmal sehr beruhigend und entspannend sie zu beobachten, auch wenn sie sich einfach nur im Winter vor dem Kaminofen räkeln oder auf dem Sonnendeck (Platz unter der Aquariumbeleuchtung) chillen.
Es ist toll mit ihnen zu spielen. Mit Lina kann man z.B. Verfolgungsjagden veranstalten. Sie spurtet davon, versteckt sich (bevorzungt in einem Versandkarton) und wartet bis man kommt um dann wieder davonzuspurten.
Mit Morton und Finja kann man super mit einer Angel spielen und sie über das Sofa fetzen lassen, bis sie erschöpft und zufrieden schließlich die Beute bekommen.
Da wir beide beruftstätig sind, müssen sich die Katzen auch eine ganze Weile alleine beschäftigen können.
Wärend der Urlaubsphasen zeigt sich immer wieder, dass sie die Zeit unserer Abwesenheit einfach komplett mit Schlaf überbrücken und sich unsere Berufstätigkeit daher als unproblematisch erweist.
Auch wenn wir dann mal Urlaub haben, bestehen sie weiterhin auf ihren gewohnten Schlafrythmus.
Der Garten
Wir bieten unseren Katzen einen ca. 1000qm großen Garten in denen sie ihr Katzendasein voll auskosten können (inklusieve Jagdinstinkt).
Sie können jederzeit durch eine Katzenklappe rein oder raus, wobei sie im Winter die meiste Zeit im Haus schlafen und im Sommer abends häufig unterwegs sind.
Auf dem Gelände steht auch ein Holunderbaum und ein großer Kirschbaum. Beides sind gern benutzte Sportplätze besonders für junge Katzen. Manchmal überfordert es aber doch das Können der Youngsters :)
Der Zaun
2010 haben wir unsere Umzäunung komplett erneuert.
Zwischen den Häusern ist bis zu einer Höhe von 2,50m ein einfacher Hasendraht gespannt. Das hat sich sehr gut bewährt und wir haben die Lösung so belassen.
Mit der Umzäunung der freien Flächen (ca. 75m Zaun) waren wir allerdings bis dahin sehr unzufrieden. Wir hatten einen stromleitenden Geflügeldraht genutzt.
Da die Konstruktion aber sehr instabil war und das Gras ständig den Zaun überwucherte, haben wir in einen 2m hohen Industriezaun investiert.
Der neue Zaun sollte eigentlich über die Zeit beranken. Bisher haben aber Wühlmäuse unsere Anpflanzversuche jedes Mal untergraben...
Als zusätzliche Sicherung haben wir auf dem Zaun entlang einen stromführender Draht installiert, den wir mit einem Weidezaungerät unter Spannung setzen.
Diese Sicherung gilt allerdings weniger unseren Katzen, als vielmehr den freilaufenden Katern draußen, die uns gerne einen Besuch abstatten würden.
Mit der aktuellen Lösung sind wir sehr zufrieden und unsere Katzen zeigen keinerlei Interesse daran das Gelände zu verlassen. Außerdem hat der Zaun die letzten 1,5 Jahre sehr gut überstanden.
Allein die Berankung fehlt leider noch immer...
Der Katzenraum
2011 haben die Katzen einen Raum der Scheune zu ihrem Revier hinzubekommen, den sie als Rückzugspunkt nutzen können. Auch hier ist inwischen eine Katzenklappe eingebaut.
Bisher gibt es dort nur einen Kratzbaum und einige Katzenklos. Eventuell kommen wir diesen Sommer dazu etwas mehr katzengerechte Einrichtungsgegenstände aufzubauen...
Im Winter nutzen wir den Raum zusätzlich zur Überwinterung unserer Pflanzen.